Biographie von Richard K. Breuer

  2010

v1.0

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Azadeh
Erik van der Rohe
Rotkäppchen 2069
Katarine
dschunibert
Tiret
Schwarzkopf
Brouillé
Madeleine
Penly

 

design

 

 


Richard Karl Breuer wurde 1968 in Wien geboren und lebt auch dort. Eine wirtschaftlich geprägte Schulausbildung entführt ihn für den Zeitraum eines Jahrzehnts in kleine und große Bankhäuser. Danach wollen die gesammelten Erfahrungen in einer Softwareschmiede kreativ umgesetzt werden. Im April 2002 beginnt er mit der Arbeit an seinem ersten Roman Azadeh. Bald kommt es zur unweigerlichen Konfrontation zwischen Pflicht erfüllendem Broterwerb und musischer Kreativbetätigung. Das mehrere Monate dauernde zähe Ringen des Autors wird zur Antriebsfeder des Romans, der ein offenes Ende finden wird. Im Leben fällt die Entscheidung für das Schreiben.

Im Juni 2006 veröffentlicht er das erste seiner Manuskripte: Rotkäppchen 2069 als Privatdruck in einer kleinen  Auflage, die bereits ausverkauft ist.

Im April/Mai 2007 wird sein erstes Theaterstück Was ist die Liebe, Katarine vom Theater Westliches Weinviertel (TWW) aufgeführt. Im Oktober 2007 produziert er mit Gunther ›Ecki‹ Eckert unter einer Common Creative Lizenz den Cartoon das dschunibert prinzip, der im Web gratis abrufbar ist.

Am 29. Feber 2008 präsentiert er im Quartier21 des Wiener MuseumsQuartiers den ersten Band seiner historischen Reihe:
Mosaik der Französischen Revolution:
Die Liebes- nacht des Dichters Tiret ¦ Band I - Mirabeau - 1788.

Interview im ORF Radio NÖ als Autor der Woche. Im August 2008 erscheint die neue Auflage von Rotkäppchen 2069 - mit Cartoons von Gunther ›Ecki‹ Eckert, Dresden.

Die absurde Krimicomedy Schwarzkopf, eine Parodie auf den Film "Der dritte Mann", entstand aus einem Drehbuchentwurf und wird im Juni 2009 veröffentlicht. Eine Rezension in der FALTER Buchbeilage 42/09 attestiert dem Buch durchaus "Charme". Die editierte 2. Auflage ("Black Edition") erscheint im Dezember 2009 und ist in namhaften Buchhandlungen Wiens erhältlich (Frick, Morawa, thrillandchill uvm.). Eine Kinofilmproduktion ist im Gespräch.

Für das österreichische Brett- und Gesellschafts- spiele-Magazin "frisch gespielt" erstellt er das Layout aller Printausgaben und füllt die eine oder andere Kolumne. Designt Kataloge und Prospekte für freischaffende Künstler im Bereich der Malerei.

Mit Februar 2010 werden die Bücher auch in elektronischer Form angeboten. Dieunterstützten Formate der eBooks sind PDF, epub, mobi pocket und amazon.kindle.

Zur Leipziger Buchmesse, im März 2010, wird der 2. Band der historischen Reihe der Öffentlichkeit vorgestellt: Brouillé - Mosaik eines Verbrechens am Vorabend der Französischen Revolution ¦ Band II - Cahiers de Doléances - 1789. Der historische Krimi im Agatha- Christie-Stil verspricht spannende Unterhaltung. Mitte Mai sind die Bücher über LIBRI und KNV erhältlich.

Die Folgebände Madeleine (Band III) und Penly (Band IV) sollen in kurzen Zeitabständen folgen.

Plant für 2010 die Verfilmung des Kapitels "Prelude" aus "Die Liebesnacht des Dichters Tiret".

Richard K. Breuer bemüht sich um höchste Qualitätsansprüche, in Bezug auf Design und Layout seiner Bücher. Mit viel Mühe und Zeitaufwand wird der literarische Inhalt in eine passende typografische Form gegossen. Um die Qualitätsansprüche auch im textlichen Bereich zu erzielen, werden verschiedene Lektoren, sowie engagierte Testleser für jedes neue Buchprojekt herangezogen. Dr. Scherr von der IG Autorinnen und Autoren attestierte dem Eigenverleger in einem zweiseitigen Artikel "beeindruckende Professionalität."

 


Foto: Dr. Magdalena Zelasko

 

 

»Der eine, ein romantischer schriftsteller, mit katzenaugen, die so hellgrün durch seine sich langsam bewegenden lidern blitzen, dass sie vor wonne leicht erschaudert. wie er ihr doch nächtelang heisse und sehnsüchtige briefe schrieb und sie mit seinen worten trunken machte!« MM

 

 

BHAK Wien XXII  zugegeben, dass ich 7 Jahre für die veranschlagten 5 benötigte, liegt vermutlich am latenten Widerwillen allem Schulischen gegenüber. Höhepunkt: die Herausgabe einer Schülerzeitung ("CPM"). Nach drei Ausgaben saß ich beim  Direktor. Wenig später war sie Geschichte. Creditanstalt-Bankverein Wien  die ersten Monate in einer Zweigstelle - eine traumatische Berufserfahrung, der Donnerstag eine Hölle für sich; nach internen Querelen wurde ich nicht gefeuert, sondern in die Wertpapierabwicklung versetzt - weil Börsenboom in Wien! Ja, das gab's tatsächlich einmal. Und hätte ich mehr Vertrauen in die Aktien von Semeperit gehabt, ich wäre heute zwar nicht reich, aber ein gemachter Mann! Es sollte der letzte spieltechnische Ausflug an die Börse bleiben, obwohl's immer gute Gelegenheit gegeben hätte. Sprachspalterische Anekdote am Rande: ein Kollege aus den USA ruft mich an, will wissen ob das Geschäft in "Verbund Shares" gemacht wurde. Ich blättere in den Orderzetteln, finde nur ein Ticket mit "Österreichische Elektrizitiätsgesellschaft". Ich sage es ihm. Er hört ruhig zu, dann bittet er mich, den Titel der Aktie noch einmal vorzulesen. Er versucht es wenig später auch: "Ousterreichische Ilekti... what?" Ja, das war für ihn ein Zungenbrecher der übelsten Sorte, für mich ein Heidenspaß. Die Pointe ist natürlich, dass es ein und die selbe Aktie war (und ich das damals peinlicherweise nicht wusste). Chase Manhatten Bank Wien  |  Credit Lyonnais Wien  klein und fein, so war es damals, in der Filiale der Chase in Wien (später: CL Wien). Ein gewisser Andreas Treichl war damals ein junger CEO. Herzklopfender Höhepunkt: eine Milliarde Peseten telefonisch "einfordern". Ich kann kein Spanisch, mein Gegenüber kein Englisch und die Uhr sitzt mir im Nacken.  Investment Bank Austria | CA-IB  der Wiener Börseboom ging zur Neige und damit auch die VIP Bank, die von der BA gekauft wurde. Wechselhafte Geschichte. Dort lernte ich mit viel Geld zu jonglieren: wer kann schon behaupten, an einem Tag sechs Milliarden Schilling disponiert zu haben, ha?  S.D.S. Wien   vom autoritären Bankenapparat zum Laissez-faire eines kreativen Softwarehauses, das für österreichische Verhältnisse enormes leistet, aber vermutlich vom Markt verschwinden muss, bis man es wahrnimmt (in Anlehnung an: in Wien musst du tot sein, um berühmt zu werden). Zum Abschied schrieb ich ein hübsches Poem. Azadeh  ach, ach ... meine kleine Azadeh ... das Herz pocht wild, die Träume steigen hoch ... Illusion ich's nenn ... diese süße, rosarote Karotte, die vor des Dichters Nase hängt und sich nicht fassen lässt. Aber stetig antreibend. Die Frage ist nur: wohin?

 

 


Märwald
„Dann ... dann müsste ich, wohl oder übel, den Dienst quittieren ...“

 

Baronin [zischend] „Quittieren? Nur dafür, dass Ihr wertlose Berichte verfassen könnt ... und zu einem brotlosen Schreiber degradiert werdet?“
 

 
 

Auszug aus Azadeh - Kapitel 3.10
"Jagdschloss - Am Frühstückstisch - Märwalds Ägypten"